Internationale Künstlerinitiative SPALTENSTEIN-PROJEKT
Die etwas andere Art, auf Menschen, auf Künstlerinnen und Künstler, auf Kunst zu treffen !
In Gesprächen von Matthias Brugger mit kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürgern in Spaltenstein kristallisierte sich der Wunsch heraus, eine "lockere", sich nur zur Verwirklichung von Projekten zusammen findende Künstlergruppe zu gründen. Die Idee war, verschiedene Künstlerinnen und Künstler, Profis wie Amateure, zu Ausstellungen, Aktionen, Happenings zusammenzuführen und verschiedene Kunstrichtungen gemeinsam in ungewöhnlichem Rahmen zu präsentieren.Am 19. Oktober 1996 gründete er mit Unterstützung von Ursula Podlech diese Künstlergruppe und benannte sie nach dem Ort, in welchem diese Kunstgespräche stattgefunden hatten. Der Zusatz "Projekt" ist das Symbol für dieses Zusammentreffen zur Verwirklichung von Ideen Einzelner zu-sammen mit (einzelnen oder allen) „Mitgliedern“ der seit dem Jahr 2000 "Internationalen Künstler-initiative Spaltenstein-Projekt". Dieses Zusammentreffen findet dabei statt, ohne sich mit/ an Anderen messen zu müssen, wie es sonst z.B. bei Kunstwettbewerben üblich ist. Dadurch handelt die Künstlerinitiative in der Tradition Ray Johnson’s (Gründer der New York Correspondance School 1962, gestorben 1995), der mit der internationalen Mail Art den gleichen Weg einschlug. Die einzelnen Künstlerinnen und Künstler sollen jeweils eigenverantwortlich Kunstaktionen/-ausstellungen nach dem Gastgeberprinzip ausrichten, zu welchen die Kolleginnen und Kollegen dann als Gäste eingeladen werden (alle oder eine Auswahl). Die Gastgeber informieren den Gründer über ihre Aktionen, dieser gibt die Infos dann an die nachfolgenden Gastgeber weiter, so dass diese von den Erfahrungen der Vorgänger profitieren können.
Durch die häufige Präsenz in der Presse hat sich in der Bevölkerung das Bewusstsein eingeprägt, dass die "Spaltenstein-Projekte" immer etwas Besonderes sind. Beispielsweise das 3-monatige „Ravensburger Tacheles“, bei welchem sowohl von den Beteiligten wie auch von den Besuchern Tacheles über und durch die Kunst geredet wurde. Deshalb kommen immer größere Besucherströme zu den Aktivitäten, wie auch z.B. bei der 36-Stunden-Aktion "Magischer Wald" rund 5.000 Besucher, beim „See-Mond-Gucka" ca. 60.000 Besucher, der Ausstellung "Zwischen Himmel und Erde" auf der Internationalen Bodenseemesse IBO im März 2005 in Friedrichshafen mit rund 80.000 Besuchern. Das immer größer werdende Interesse und Wohlwollen der Bevölkerung zeigt sich auch im Kosename "Spaltensteiner Künschtler" mit welchem die "Internationale Künstlerinitiative Spaltenstein-Projekt" inzwischen bedacht wird.
1997 fand die 1. Ausstellung statt. Teilnehmer : Brigitte Brugger, Brigitte Messmer, Ursula Podlech, Angelika Schneider und Matthias Brugger. Zwischenzeitlich umfasst die Adressenliste außer einheimischen Künstlerinnen und Künstlern auch Kolleginnen und Kollegen aus Europa, Israel, Kanada und den USA, insgesamt rund 550 an der Zahl.
Der Schwerpunkt für das Jahr 2007 ist die Beteiligung von Künstlerinnen und Künstlern des Spaltenstein-Projekts am ART WORLD PROJECT in Graz/Österreich. Ziel dieses Projektes ist die Präsentation der eingesandten Werke als 3,5 X 10 Meter großes Wandbild. Die eingenommenen Gelder fließen in 3 große Hilfsprojekte zugunsten von Kindern weltweit. Jede Künstlerin / jeder Künstler des Spaltenstein-Projekts ist mit seinem Teilnehmerbeitrag von 20 bzw. 50 Euro dabei Pate für 1 bis 4 Künstler (d.h. 1 Bild des Paten und 1 - 4 Bilder von Gästen).

